Reisebericht Berlin: Fünf Tage volles Programm

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Culinaria und Fazit

Pizza – Der Salami Social Club

Ein Tipp unseres Gastgebers brachte uns zum Salami Social Club, einer winzigen Pizza-Manufaktur auf der Frankfurter Allee. Es gibt kreativ zusammengestellte Beläge auf einen überragenden Teig. Wir hatten eine klassische Margherita und ich eine mit pikanter Salami, wir waren wirklich begeistert. Dazu gibt es eine ansprechende Auswahl an Craft Beer vom Fass, die jeder Kneipe in Trier um Längen überlegen ist. Kommt man nur zum Bier und bekommt ein kleines Hungergefühl, kann man für einen schmalen Taler einzelne Stücke Pizza direkt von der Pizza erwerben. Super Laden!

Salami Social Club, Frankfurter Allee 43, 10247 Berlin, www.salamisocialclub.de

Salami Social Club

Salami Social Club

Kuchen – Barcomi’s Kaffeerösterei

Wie oben erwähnt besuchten wir bei der Foodtour bereits Barcomi’s Deli und probierten einen großartigen Blueberry Cheesecake. Während meiner ausgedehnte Craft Beer Touren verschlug es die Bergische Maid noch einmal dorthin, und sie verfiel dem Lemon Cheesecake. Logische Folge war, dass wir auch meinen Geburtstagskuchen im Barcomi-Style haben wollten, und so ging es nach Kreuzberg in Barcomi’s Kaffeerösterei. Etwas weniger schick als das Deli, aber nicht minder gemütlich. Die Entscheidung zwischen den vielen Leckereien wird einem leicht gemacht, denn man kann sich vier halbe Stücke Kuchen als Probierteller für günstige 7,50 Euro zusammenstellen lassen. Zunächst planten wir jeweils einen Teller zu nehmen, zum Glück entschieden wir uns erst einmal für einen, der dicke ausreichte.

Barcomi’s Kaffeerösterei, Bergmannstraße 21, 10961 Berlin, www.barcomis.de

Berlin - Barcomis

Frühstück – Shakespeare and Sons

An unserem Abreisetag waren wir mit unserm Gastgeber dann noch gemütlich frühstücken. Wie so oft war sein Tipp ein wahrer Volltreffer: „Shakespeare and Sons“ in der Warschauerstraße in Friedrichshain. Der Buchladen, der englisch- und französischsprachige Bücher verkauft, serviert hervorragende Bagels und Kaffee. Die Auswahl an Bagels und dazugehörigen Belägen ist enorm. Wir gönnten uns einen „Salt ’n‘ Pepa“-Bagel mit Frischkäse und Zwiebelchutney sowie einen Mohnbagel mit Pastrami, Tomate, Rucola. Beides war superlecker! Und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt auch.

Shakespeare and Sons, Warschauer Str. 74, 10243 Berlin, www.shakesbooks.de

Fazit

Berlin ist eine Stadt, die mich ungemein motiviert neue Dinge zu entdecken und mich in das Getümmel der Großstadt zu stürzen. Wir waren eigentlich jeden Tag von morgens bis Abends unterwegs, manchmal gemeinsam, je nach Interessenslage auch getrennt. So besuchte ich zum Beispiel am Samstag das Rogers und Marathonmann Konzert im Musik & Frieden in Kreuzberg, während sich die Bergische Maid Racine’s Phädra mit Corinna Harfouch im Deutschen Theater ansah. Der gut funktionierende ÖPNV brachte uns meist zügig von A nach B, auch wenn von Friedrichshain aus die derzeitige Sperrung der U5 ein paar Umwege nötig machte.

Dank Easyjet ist Berlin von Trier aus jetzt zum Glück auch wieder deutlich nähergerückt, von daher bin ich mir sicher, dass der nächste Besuch nicht sehr lange auf sich warten lassen wird!

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One Comment

  1. Treverer / Februar 21, 2018 at 21:09 /Antworten

    Vielen Dank für die vielen Hinweise, Errol. Ich sehe schon, ich muss bald wieder nach Berlin!

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