Reisebericht Berlin: Fünf Tage volles Programm

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Ramones Museum

Ramones-Museum BerlinEinen krassen Gegensatz zum Stasi Museum stellt das Ramones Museum dar, das ich zwei Tage später besuchen konnte. Hierauf hatte ich mich besonders gefreut, sind die Ramones doch von besonderer Bedeutung für meine musikalische Sozialisation. Das Museum ist das einzige weltweit, das der Band aus New York allein gewidmet ist, und ist ein echtes Liebhaberstück. Gelegen direkt am U-Bahnhof Schlesisches Tor kehrte ich erst einmal in die zugehörige Bar ein und gönnte mir ein Bier, was mir Gelegenheit gab, mir die unzähligen Fotos und Signaturen der Bands und Musiker anzusehen, die hier schon zu Besuch waren.

So gestärkt widmete ich mich dem kleinen, aber mit mehr als eintausend Erinnerungsstücken vollgestopften Museum. Hervorgegangen aus einer kleinen Privatsammlung wurden seit 2005 immer mehr Stücke zusammengetragen, die nach mehreren Umzügen nun eine richtig schöne Heimat gefunden haben. Die Ausstellung lädt zum Stöbern förmlich ein. Es gibt unzählige Zeitungsausschnitte, Fotos, Originalposter und sogar den Autopsiebericht nach Dee Dee Ramones Tod durch eine Überdosis. Dazu natürlich viel Musik der Ramones aus den Boxen, hier fühlte ich mich richtig wohl. Ein Muss für jeden Musikfan.

Oberbaumstr. 5, 10997 Berlin geöffnet täglich von 10 bis 22 Uhr, www.ramonesmuseum.com

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One Comment

  1. Treverer / Februar 21, 2018 at 21:09 /Antworten

    Vielen Dank für die vielen Hinweise, Errol. Ich sehe schon, ich muss bald wieder nach Berlin!

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